Alles ist im Fluss! Ich wage weniger Perfektionismus

Alles ist im Fluss!

Es gibt immer noch was zu sagen. Und noch was. Es kann ergänzt, erweitert, verbessert werden. Weil das immer gilt, kann Perfektionismus kurz Pause einlegen.

Es liegt im Wesen des Perfektionismus, dass man nach 90 % der Arbeit noch die anderen 90 % anschließen kann – und dass weitere 90 % es dann noch mal ein bisschen besser machen. Das Lektorat hat in vielerlei Hinsicht die Aufgabe, perfektionistisch zu sein und die restlichen 90 % zu leisten.

Das ist eine Aufgabe, die ich gerne mache, weil ich das kann: Fehler finden, den entscheidenden Schliff geben, Lücken schließen, Entscheidendes ergänzen.

Es liegt andererseits im Wesen einer Web-Seite, dass man sie jeder Zeit ergänzen, erweitern und verbessern kann. Man muss also – anders als bei Büchern – gerade nicht vor der Veröffentlichung zwei Mal 90 % Perfektionismus reinstecken. Ein Mal reicht.

Alles andere kann später ergänzt werden.

Über aber ohne Perfektionismus

Perfektionismus ist eine Fähigkeit und ein Handikap. Er kann hilfreich sein und hinderlich. Er kann ein Symptom sein und sogar krank machen.

Weil ich einerseits schon krank bin und andererseits bei der Arbeit immer perfektionistisch sein muss, erlaube ich mir auf meinen Web-Seiten geringfügig laxere Haltung. Sonst könnte ich niemals bei irgendwas auf „Veröffentlichen“ klicken.

Man möge mir also verzeihen (oder es bleiben lassen), dass ich die Möglichkeiten dieses Mediums nutze und manche Dinge auf meiner Web-Seite auch schon zur Verfügung stelle, während ich noch Dinge im Hinterkopf habe, die ich später noch ergänzen, erweitern und verbessern möchte.

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